Virunum

Der erste, der auf diesem Areal begann Kärntens Kulturdenkmäler aus zu graben und zu entdecken, war der landständische Sekretär - Dominikus Prunner (1654-1718). In seiner Freizeit widmete er viele Stunden der verschollenen Stadt am Zollfeld, deren Name damals noch unbekannt war. Prunner nannte sie "Sala" in Übereinstimmung mit dem Ortsnamen Maria Saal. Nach ihm benannt wurde auch das "Prunner Kreuz", einer Kapelle die er erbauen ließ, in dem er die Wände mit Steinen der ehemaligen Römerstadt ausschmückte: "HIC LOCVS EST / UBI SALA STETIT? PENE-TRARE VISTOR", was soviel bedeutet wie : "Das ist die Stelle, wo Sala einst stand. Betritt sie, o Wanderer". 

1999 wurden aufgrund erneuter Funde weitere Grabungen getätigt, wo unter anderem bedeutende Kulturdenkmäler - u.a. ein Amphitheater, sowie ein Theater, zutage gefördert wurden.